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30.06.2010

Kostbar wie Gold und fast so hart wie Diamant – CBN-Hersteller setzt auf CERATIZIT
Kundenreportage zu wirtschaftlicher Produktion bei Bonar. Mit Interview!
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Kostbar wie Gold und fast so hart wie Diamant – CBN-Hersteller setzt auf CERATIZIT
Kundenreportage zu wirtschaftlicher Produktion bei Bonar. Mit Interview!

Luxemburg (Zentrale), Juni 2010
Bei Bonar, einem Hersteller von CBN mit Sitz in Tschechien, kommt das Hartmetall von CERATIZIT in der Hochdrucksynthese zum Einsatz. Bonar-Chairman František Homola lobt: „CERATIZIT hat Bonar bei der Entwicklung und Optimierung geholfen, wodurch wir wesentlich wirtschaftlicher produzieren können“.
Die 15 Mitarbeiter bei Bonar stellen auf zwei Anlagen vor allem monolitische Platten aus polykristallinem kubischem Bornitrid (P-CBN) her und erwirtschaften jedes Jahr mehrere Millionen Euro Umsatz. Bonar ist eine der wenigen Firmen, die diesen Schneidstoff P-CBN herstellen, und hat sich in dieser Nische Alleinstellungsmerkmale erarbeitet. So war Bonar als erstes Unternehmen in der Lage, Platten mit acht Millimeter Höhe zu produzieren. Vorher hatte die Grenze bei 6.35 Millimetern gelegen. Mit dieser Leistung konnte Bonar Unternehmen überzeugen, von Keramik auf P-CBN zu wechseln.

CBN zur Bearbeitung von harten Werkstoffen
Als Schneidstoff ist CBN seit fast 40 Jahren bekannt. 1969 brachte General Electric unter dem Namen „Borazon“ das kubische Bornitrid als revolutionäre Entwicklung bei den hochharten Schleifstoffen auf den Markt. Es war damals teurer als Gold. CBN kommt nicht in der Natur vor, sondern wird synthetisch hergestellt (über Hochdrucksynthese) und ist nach Diamant der härteste Werkstoff und fast doppelt so hart wie Siliziumkarbid (SiC). Vor allem bei der Drehzerspanung von harten Werkstoffen (Härte > 58 HRC) wie gehärteten Stählen oder Hartgüssen spielt CBN nach wie vor seine Stärken aus. CBN hat eine sehr hohe Härte und verfügt über eine hervorragende Warmfestigkeit und eine für diesen Einsatzbereich hinreichende Zähigkeit. Bei Temperaturen über 700° Grad Celsius weist CBN sogar eine höhere Härte als Diamant auf.

Bei der Hochdrucksynthese handelt es sich um ein hochpräzises Sinter-Verdichtungsverfahren, bei dem mit Drücken von vier bis sechs Gigapascal und Temperaturen zwischen 1300°C und 1600°C gearbeitet wird.

Kurzinterview mit František Homola, Chairman & CEO von Bonar a.s. in Tschechien

Wo sind die Hauptanwendungsbereiche für CBN?
„CBN, in seiner Härte nur von Diamant übertoffen, wurde entwickelt, um Werkstoffe zu zerspanen, die mit PKD oder monokristallinem Diamant nicht bearbeitet werden können. Die Hauptanwendungsbereiche für CBN sind zur Zeit Eisenwerkstoffe mit einer Härte ab etwa 45 HRC, Grauguss, Cr-Hartguss und Verschleißlegierungen auf Kobalt-, Nickel oder Eisenbasis.“

Wieso setzt man auf Hartmetall? Gibt es alternative Materialien?
„Es gibt weltweit verschiedene Prozesse für die Synthese, und bei allen spielt Hartmetall eine wichtige Rolle. Für uns hat sich herausgestellt, dass Hartmetall tatsächlich der einzige geeignete Werkstoff für die Hochdrucksynthese in Kombination mit Qualitätsarmierung ist.“

Wie wichtig ist für Sie die Qualität des Hartmetalls?
„Die Qualität des Hartmetalls ist natürlich extrem wichtig, denn sie beeinflusst die Wirtschaftlichkeit der ganzen Produktion. CERATIZIT schafft es, jahrelang hochwertige Hartmetallsorten in konstanter Qualität zu liefern und hat uns dadurch überzeugt. Die Lebensdauer der Matrizen aus Hartmetall beträgt tausende Synthesevorgänge (ein Vorgang dauert im Schnitt 30 Minuten) und hängt von der Qualität der Stahlarmierung ab. Wir vertrauen der CERATIZIT Qualität.“

Welche Trends gibt es bei der Herstellung von CBN, und wie reagiert Bonar darauf?
„Bonar produziert vor allem monolitische Zerspanungsplatten aus kubischem Bornitrid (solid CBN) in den Standardformen und Maßen. Der Trend der letzten Jahre geht verstärkt in Richtung CBN-bestückte Wendeschneidplatten. Bonar hat diese CBN-bestückten Platten auch in sein Produktportfolio aufgenommen. Bei der Produktion geht der Trend zu niedrigeren Temperaturen und weniger Druck, um die Werkzeuge zu schonen. Es gilt hier, den richtigen Katalysator (chemischen Werkstoff) zu finden, der bei niedrigen Temperaturen und weniger Druck denselben Effekt hervor ruft.“

Was schätzen sie besonders an CERATIZIT?
„Neben der konstanten und hochwertigen Qualität schätzen wir auch die Unterstützung von CERATIZIT. Die CERATIZIT Ingenieure haben Bonar bei der Entwicklung und Prozessoptimierung geholfen, wodurch wir wesentlich wirtschaftlicher produzieren können.“

Hartmetallexperte CERATIZIT steht für „hard material matters“
CERATIZIT S.A. ist Pionier und Global Player für anspruchsvolle Hartstofflösungen. Das Unternehmen operiert von Mamer in Luxemburg aus. In ausgewählten Industriebereichen ist die in mehr als 50 Ländern international aufgestellte Gruppe Weltmarktführer für einzigartige, konsequent innovative Hartstoffprodukte für Verschleißschutz und Zerspanung. Davon profitieren Kunden u.a. aus der Automobilindustrie, dem Maschinenbau, der Petroindustrie, der Medizintechnik, der Elektronik und dem Werkzeug- und Formenbau. Mit mehr als 400 Patenten und rund 4000 Mitarbeitern ist CERATIZIT Ihr starker Partner überall auf der Welt.



     Images
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Stempel und Matrize aus Hartmetall. Die Ringe rechts und unten bilden die Stahlarmierung, in die die Hartmetallteile, die das zu synthetisierende Material beinhalten, versenkt werden.

Foto: CERATIZIT


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Bonar-Chairman František Homola (links) im Gespräch mit CERATIZIT Kundenbetreuer Vaclav Stipak: „CERATIZIT hat Bonar bei der Entwicklung und Optimierung geholfen, wodurch wir wesentlich wirtschaftlicher produzieren können“

Foto: CERATIZIT


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Nachbearbeitung der P-CBN Zerspanungsplatten auf hochwertigen Anlagen

Foto: CERATIZIT


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